Erkrankungen und Verletzungen an der Hand können, mit den dadurch entstehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Ob bei der Arbeit, in der Schule, im Haushalt oder in der Freizeit: Die Wiedererlangung einer differenzierten Tast-, Greif- und Haltefunktion ist von größter Bedeutung!

 

In der Ergotherapie werden durch den individuell angepassten Einsatz von aktivem Funktionstraining, passiven manuellen Techniken sowie einer geeigneten Schienenversorgung die motorischen und sensiblen Funktionen der Hand verbessert – mit dem Ziel, den bestmöglichen Einsatz der oberen Extremität im Alltag zu erreichen.

 

Therapieindikationen:

  • chirurgische Eingriffe an Hand / Ellbogen / Schulter
  • Frakturen
  • Verletzungen von Sehnen oder Nerven
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Nervenkompressionssyndrome (z.B. Carpaltunnelsyndrom)
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Überlastungssyndrome (Tennis-/Golfer-/Mousearm)
  • Schulterschmerzen (z.B. Impingementsyndrom, Omarthrose)
  • Sympatische Reflexdystrophie (Morbus Sudeck)
  • Mb. Dupuytren
  • angeborene Fehlbildungen (z.B. Dysmelien)
  • Feinmotorikstörungen
  • Amputationen


Therapeutische Maßnahmen:

  • Funktions-, Kräftigungs- und Sensibilitätstraining
  • Feinmotoriktraining
  • Gelenksmobilisation
  • Schienenversorgung
  • Triggerpunkt- und Bindegewebsbehandlung
  • Narben- und Ödembehandlung
  • Gelenkschutz- und Hilfsmittelberatung
  • Selbsthilfe-Training
  • Prothesentraining